Bloggen im Unterricht

Weblogs zeichnen sich durch verschiedene Charakteristika aus. Als wichtige Besonderheiten sind vor allem die chronologisch-rückwärtige Anzeige der Beiträge (aktueller zuerst), Kommentarfunktion zu den Beiträgen, Tagging und Verlinkung zu nennen. Was man jedoch damit anfängt bleibt weitestgehend offen und hängt von der eigenen Konzeption ab (Zu Weblogs im Unterricht gibt es im Web 2.o Kurs auch  eine sehr praktische Übersicht von Lisa Rosa unter IV. Links & Literatur).
Wozu soll der Einsatz von Blogs im Unterricht dienen? Meine erste Überlegung war, dass ich möchte, dass die Lernenden sich mit ihren Lernerlebnissen auseinandersetzen. Und dies im gegenseitigen Austausch, indem sie sich auch gegenseitig etwas erklären. Dafür schien mir das Einrichten eines Gruppenweblogs gut. Hier können alle Beiträge schreiben und gegenseitig kommentieren. Weiterlesen

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WordPress für Webquest

Ich hatte vor einiger Zeit die Idee doch auch einmal einen Webquest für meine Lernenden anzubieten. Erst hatte ich darüber nachgedacht eine Webseite zu erstellen. Durch die Nutzung von WordPress.com kam ich dann jedoch auf die Idee, diesen doch dort anzulegen. Gedacht, getan.Zuerst hatte ich dann mal geschaut, ob das schon andere und wie genau getan hatten. Gestoßen bin ich dann auf ein Tutorial bei Lehrer Online, das zwar von 2009 ist, aber gerade für Erstnutzer von WordPress doch einen guten Einstieg bietet.

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Blog Überarbeitung die 2.

So nun habe ich einiges an der Struktur geändert. Ich würde mich auf Rückmeldungen zum neuen Menü freuen. Kommt man damit gut zurecht? Sollte ich für die Verständlichkeit der Struktur noch etwas ändern?

Den Beitrag Blog Überarbeitung habe ich jetzt mal experimentell bei der Ansicht auf Home gekürzt. Wenn man dann „Weiterlesen“ anklickt, erhält man den ganzen Beitrag. Ich denke, ich werde das nur bei längeren Beiträgen nutzen. Da macht es für mich Sinn, sonst artet der Besuch noch in eine unnötige Klickorgie aus 😉 Einfügen kann man das mittels der Schaltfläche: Schlagwort „Weiterlesen“ einfügen – in der Menüleiste. Sieht so aus:    weblogschaltflaecheweiterlesen

Außerdem kann man jetzt alle Beiträge auch über Google+ teilen.

Jetzt unterziehe ich noch Blogroll, empfohlene Webseiten und die Links zu FernUni Studenten einer Inspektion. Gerade bei letzteren ist es jedoch so, dass viele mit denen ich studiert habe ja mittlerweile ihr Studium beendet haben und zu aktuellen Studierenden habe ich ja nun keine Kontakte mehr… Aber man kann auch mal im Schaukasten vom Modul 1 des Masters Bildung und Medien schauen: „In dieser Rubrik finden Sie ausgewählte studentische Produkte, die im Rahmen des Studiums des MA Bildung und Medien – eEducation erstellt wurden“. Und ansonsten einfach mal fragen bspw. in der Moodle Lernumgebung der FernUni (für eingeschriebene Studierende), wer öffentlich bloggt, möchte sein Wissen teilen und gefunden werden 😉

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Blog Überarbeitung

Ab und zu sollte man den eigenen Blog auch auf der Metaebene mal wieder untersuchen. Mein Masterabschluss ist nun fast ein Jahr her und die letzte Überarbeitung meiner Blogstruktur liegt noch länger zurück. Zeit also neue Wege zu gehen 😉

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Web 2.0 Kurs – Edmodo Kurzvorstellung

Im Web 2.0 Kurs geht es um Werkzeuge und ihre möglichen Einsatzszenarien in Bildungskontexten: „Dieser Online-Kurs widmet sich den Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes populärer Web 2.0 Anwendungen in Unterricht, Lehre und in Bildungsprozessen. In den mehreren Modulen werden der Einsatz von Cloud und Social Network Tools sowie Blog und Twitter und weiterer Anwendungen behandelt.“ (aus Ziel und Inhalt des Web 2.0 Kurses).
Sehr aktiv waren die Teilnehmenden bisher in der Google+ Community zum Kurs.  Ein Ziel von cMOOCs ist dabei die aktive Teilnahme der Lernenden, die sich über die Themen austauschen, sich gegenseitig auf Quellen hinweisen, diese bewerten und voneinander lernen können. Das Erstellen eigener Artefakte kann auch dazugehören. So nehme ich jetzt den Web 2.0 Kurs als Anlaß auch mal ein (öffentliches) Video zu produzieren. Naja genaugenommen sind es Präsentationsfolien, die ich besprochen habe 😉

Thematisch geht es um Edmodo, das auch in der Google+ Community schon Thema war. Eine kostenlose virtuelle Lernplattform, die auch das Zeug dazu hat ein soziales Netzwerk zu kreieren und sich selbst als größtes soziales Lernnetzwerk in der Welt bezeichnet.

Mein erstelltes Video habe ich auf Youtube hochgeladen und hier auch eingebettet. Viel Spaß beim Ansehen. Freue mich über Hinweise, Tipps und Fragen dazu hier in den Kommentaren 🙂

 

Ein paar Links zum Thema.
Für den ersten Einstieg:

Ein Vergleich zwischen Edmodo und Moodle und ein Hinweis auf eine Aufzeichnung eines Webinares zur Nutzung von Edmodo im Fremdsprachenunterricht mit Anteilen zu Facebook und Google+ – sehr ausführlich (beide von: eventualitätswabe.de)

Webinar zu Edmodo im Fremdsprachenunterricht: Aufzeichnung verfügbar – See more at: http://eventualitaetswabe.de/?p=1070#sthash.ih5wvomS.dpuf
Webinar zu Edmodo im Fremdsprachenunterricht: Aufzeichnung verfügbar – See more at: http://eventualitaetswabe.de/?p=1070#sthash.ih5wvomS.dpuf
Webinar zu Edmodo im Fremdsprachenunterricht: Aufzeichnung verfügbar – See more at: http://eventualitaetswabe.de/?p=1070#sthash.ih5wvomS.dpuf

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Ein Artikel auf Media-Culture Online, allerdings von 2011, gerade die Aufgabenliste ist immer noch recht aufschlussreich, wenn auch die Übernahme von Bookmarks nicht mehr möglich ist.

Und natürlich jede Menge Hinweise und Tipps bei Edmodo selbst. Webinare, Video Tutorials und mehr gibt es bei Edmodo unter connect & learn.

Über meine ersten Erfahrungen in 2012 hatte ich hier schon geschrieben.

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Web Engineering – einige Werkzeuge

Web Engineering ist im weiteren Sinne die Entwicklung von Web-Anwendungen. In den  Kursen Web Engineering I (Grundlagen) und II (Entwicklung) auf iversity lag der Fokus auf der Erstellung von mobilen HTML5-Apps.

Was kann denn HTML5 und CSS (auch CSS3) überhaupt? Nachschlagen kann man dies im deutschsprachigen HTML5 Handbuch von Stefan Münz und Clemens Gull.

Mit der folgenden Liste stelle ich Werkzeuge und Webseiten vor, die ich in der Auseinandersetzung mit der Thematik Webseiten und Apps erstellen hilfreich fand. Auf manche davon wurde in den Kursen hingewiesen, andere habe ich mir selbst ausgesucht. Die Liste ist weder vollständig noch systematisch, sondern eine persönliche Zusammenstellung.

Selbstlernen mit der W3CSchools Online oder auch bei der Codecademy. Während bei der W3CSchools die Elemente vorgestellt und mittels eines Online HTML Editors direkt auch probiert werden kann, wird bei Codecademy stufenweise das Wissen mittels zahlreichen Aufgaben aufgebaut und es gibt dazu eine Community und zur Motivation auch Badges. Gelernt werden kann bei beiden, außer HTML und CSS, auch Javascript, PHP und anderes. Und für Anfänger sind auch die Einführungen zur Javascript Programmierung bei der Khanacademy zu empfehlen, die richtig Spaß machen.

Bootstrap, ein front-end framework, also ein Werkzeugkasten mit Hilfsmitteln für die Gestaltung von responsivem Webdesign. Genauere Erläuterungen zu Bootstrap findet man auf Wikipedia. Sehr umfangreich, wenn man bspw. die Einstellungen im CSS verändern will, sollte man Zeit für die Einarbeitung einplanen, da die Vorlagen sehr umfangreich sind.

HTML5 Boilerplate, ein front-end framework für Webseiten und Apps. Man kann es mit Bootstrap kombinieren.

Sencha Touch, ein HTML5 framework für mobile Apps. Ein Tutorial ist hier zu finden.

Firebug, sozusagen ein „must have“ Entwicklungswerkzeug, wenn man mit Firefox arbeitet und Websites genauer untersuchen möchte. Total praktisch, weil man hier dann sehen kann welches Skript oder welcher CSS Befehl dahinter steht.

Git, für gemeinsames Arbeiten, mithilfe dieser Versionsverwaltungssoftware. Ein Handbuch in deutsch ist hier zu finden.

Loslegen könnte man mit vielen Programmen, zwei stelle ich noch kurz vor:

  • PSPad (nur für Windowssysteme) das ich selbst gern nutze.

Im Bildungsbereich könnte  h5p (für Joomla und Drupal) interessant sein. Es ist ein Plugin für die Erstellung von eLearning Inhalten mittels HTML5, bspw. interaktive Videos.  Es ist open source und frei zur Benutzung. Ein Artikel dazu findet sich hier.

In der eigenen Webpräsenz Barrierefreiheit gewährleisten. Mit dem Thema Barrierefreiheit kann man sich im Angebot der Aktion Mensch auseinandersetzen. Es gibt hier auch zahlreiche praktische Tipps für die konkrete Umsetzung. Die von der W3C (World Wide Web Consortium) herausgegebenen Empfehlungen, dienen hierfür als Richtlinie.  Überprüfen kann man dies dann mit dem Web Accessiblity Evaluation Tool

Die Validierung der Website über W3C kann man hier vornehmen.  Und für  CSS hier.

Die E-Mail Adressen in der Webpräsenz sollte man vor Spam schützen, bspw. indem man sie in Unicode speichert. Die Konvertierung kann man bspw. hier vornehmen.

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Buchfunktion in Wikipedia

In Wikipedia kann man sich relativ zügig aus verschiedenen Artikeln ein Buch zusammenklicken. So ein Buch kann hilfreich sein, wenn man anderen eine Übersicht über eine Thematik verschaffen will. Oder auch für sich selbst einmal alles zu einem Thema zusammensucht und dann dort wieder schnell nachschlagen kann. In Lernkontexten muss man beachten, dass dies Artikel aus einer Enzyklopädie sind und damit nicht didaktisch aufbereitet. So ein Buch könnte jedoch für das Nachschlagen bereitgestellt werden. Ist man angemeldeter Benutzer in Wikipedia kann man das Buch dann auch im eigenen Benutzernamensraum abspeichern oder mit der  Community im „Bücherregal“ teilen. Natürlich sollte man sich zuerst eine Übersicht zusammenstellen: welche Artikel sollen in das Buch und wie möchte ich es strukturieren. Dem Buch können Titel, Untertitel und Kapitelüberschriften hinzugefügt werden. Was (leider) nicht funktioniert, ist die Mischung von Artikeln in verschiedenen Sprachen (bspw. deutsche und englische).

Die Bücher kann man auch ohne Anmeldung bspw. als pdf oder im  Open-Office Format herunterladen. Im Open-Office Format könnte man dann die Artikel noch dem Bedarf anpassen, bspw. kürzen, ergänzen und damit in Lehr/Lernkontexten für die Lernenden  passend überarbeiten. Dabei kommt die Frage auf: Darf ich solcherart erstellte Bücher noch in einem Lehr/Lernkontext verwenden, in dem Lernende etwas zahlen? In den Lizenzbestimmungen steht, dass die Lizenzen auch eine kommerzielle Nutzung zulassen, wenn die Lizenzbestimmungen eingehalten werden. Für die konkrete Gestaltung kann man sich am Artikel Weiternutzung in der Wikipedia orientieren. Das Buch selbst bleibt dabei unter der gleichen Lizenz wie die Wikipedia Artikel: Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported – CC-by-sa-3.0. Auf Deutsch: „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0“ kann sie bei Creativecommons.org nachgelesen werden.

Wie das Nutzen der Buchfunktion konkret geht, ist in diesem Wikipedia Artikel beschrieben. Wie man besondere Wünsche realisiert, bspw. eine Einleitung voranstellen, kann man im Artikel Buchfunktion für Experten nachlesen.

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