L3T 2.0 und warum ich mitmache

Ich bin begeisterter Anhänger von L3T von Anfang an und hatte schon die erste Auflage empfohlen (das wurde damals auch netterweise erwähnt).

In meinem  Masterstudium hat mir das Werk L3T gute Dienste geleistet. Da ich daraus so viel mitnehmen konnte, lag es ja auch nahe, mal etwas, sozusagen, zurückzugeben. Für jeden, der nicht nur über OER (und ja mit der CC-BY-SA Licence ist es eine offene Bildungsressource – siehe dazu hier auf L3T 2.0) schreiben will, sondern auch konkret etwas tun möchte, sind solche OER-Projekte eine gute Gelegenheit.

Also mache ich mit bei L3T.

Mein „Avatar“ sieht allerdings mit dem Rahmen etwas komisch aus 😉

l3tmf

Ich habe mich dafür entschieden, für den Zitationscheck zur Verfügung zu stehen. Da ich ja gerade mit meinem Studium fertig geworden bin, stehe ich da sozusagen noch in der Materie und dachte, hier kann ich dann gut mithelfen.

Ich bin nur ein kleines Rädchen im großen Getriebe, aber der Arbeitsaufwand dafür ist dennoch nicht unbeträchtlich. Auch weil ich versuche hier ganz akribisch zu sein und es doch auch Verweise gibt, bei denen Seitenangaben fehlen und diese dann nachträglich gefunden werden müssen. Und das ist gar nicht so einfach. Siehe dazu auch den Besuch der mobilen Reporterin von L3T in München. Ja und meine Erfahrung ist auch, dass in manchen Kapiteln im Literaturverzeichnis Quellen stehen, die im Kapitel nicht (mehr) genannt werden oder auch umgedreht. Das ist mir auch schon beim Lesen von L3T 1.0 sozusagen, aufgefallen. Es ist also ganz wichtig, dass hier so viele wie möglich schauen  und mitmachen!

Glücklicherweise ist L3T ja ein Gemeinschaftsprojekt. Es gibt eine Literaturhotline, an die man Fragen nach Quellen stellen kann und die schnell weiterhilft. Auch die Einrichtung der L3T Zitat-Detektive ist hierfür prima. Da kann auch jeder aktiv werden, der zwar wenig Zeit hat, aber doch gern etwas mithelfen möchte. Wer da noch mitmachen möchte – hier geht’s lang.

Kleiner Exkurs zum Zitieren: Ich erinnere mich an Module in meinem Studiengang, in denen es die Anforderung gab, ALLE Quellen mit Seitenangaben zu versehen. Vgl. bzw. Verweise auf ein ganzes Werk von einer Autorin/einem Autor waren nicht möglich. Ist eine andere Herangehensweise, aber tatsächlich steht in den allermeisten Fällen ja das, was ich aus dem Werk entnehme, doch auf irgendwelchen Seiten und nur äußerst selten im ganzen Werk (für diese Fälle finde ich jedoch aber dann doch, sollte es ausnahmsweise mal möglich sein…). Tatsächlich lernt man jedoch diese Herangehensweise dann erst richtig zu schätzen, wenn man selbst mal ein Werk vor sich liegen hat und die Aussagen in den angegebenen Quelle selbst noch einmal nachlesen möchte. Man soll ja auch nur in wenigen Fällen sekundär zitieren, also bspw. nur, wenn man sich das Originalwerk nicht beschaffen kann (jedenfalls begleitete mich diese Vorschrift durch mein Studium).

Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich gern an einem Camp teilgenommen. Da könnte man in Präsenz doch viel schneller Fragen klären und würde viele interessante Menschen mit ähnlichen Intentionen kennenlernen. Da gab und gibt es auch Aktivitäten, die mich interessieren würden. Aber die Option hatte ich leider nicht, weil ich doch etwas weit weg wohne. Ja, es macht aber auch Spaß sich Online einzubringen und man bekommt dabei viel Unterstützung.

Ich finde es persönlich sehr spannend, mal ganz konkret Einblicke in die Arbeitsorganisation zu so einem umfangreichen Projekt zu erhalten. Sozusagen: Projektmanagement 2.0 und wie es funktioniert, denn ja, es funktioniert 😉 . Ich kann dabei viel für zukünftige Projektbeteiligungen mitnehmen und habe für mich selbst schon viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Nichts ist so erfahrungsgewinnend wie mitmachen ;.) Da bin ich ganz bei Dewey: Erfahrungen sammeln durch Handeln :-).

Der Countdown zum Projekt ist hier zu finden – man kann noch bis Mittwoch auf die eine oder andere Weise mitmachen.

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