#MMC13 Zeit vs. Ziele im MOOC über MOOCs

Morgen geht er los, der MOOC MAKER COURSE – MMC13 und ich kämpfe jetzt schon im Vorfeld damit, überhaupt auch nur die vielen Twitterbeiträge zu überfliegen. Das sehe ich auch nicht alleine so, denn hier und hier hat sich moocnewbie schon Gedanken darüber gemacht und „#moocstreamoverflow“ trifft es gut…
Und prompt finde ich dann auch noch Hinweise, die mich so interessieren, dass ich ihnen auch „eben mal schnell“ noch nachgehe.  Bspw. bin ich einem Twitterhinweis auf einen Bericht von Sir John Daniel nachgefolgt und einmal angelesen, wollte ich ihn dann auch ganz überfliegen. Immerhin zum Thema schon: „Making Sense of MOOCs: Musings in a Maze of Myth, Paradox and Possibility“ (pdf-Link)
Und dann eben mal noch schnell geschaut, was andere so schreiben und welche Ziele sie sich setzen…

Jedenfalls hat dies alles eine Menge Zeit gekostet, die ich gerne investiert habe, aber die eigentliche Aufgabe – eigene Ziele definieren – ist nun immer noch unerledigt.

Jetzt – endlich – ein paar Stunden vor Beginn, nehme ich mir Zeit dafür. Keinem Tweet wird heute gefolgt, kein weiterer Beitrag gelesen, sonst wird das wieder nichts 😉 .

Meine Ziele:
– mich mit der Didaktik in cMOOCs auseinandersetzen
– Aspekte der Motivation beleuchten: können und sollten Veranstalter/Facilitatoren/Lehrende die Teilnehmenden motivieren und wenn ja – wie, würden solche Maßnahmen nicht dem Konzept von cMOOCs – jeder macht mit, wie er möchte- untergraben? Wie ist es denn mit möchten und wollen, reicht das für eine aktive Teilnahme? Und weiterhin ergibt sich daraus dann noch die Auseinandersetzung mit der Frage, ob MOOCs wirklich für alle offen sind oder braucht es auch ein Stück weit können, wie bspw. Medien- und Informationskompetenz?
Klar, dass ich mich mit Anderen austauschen und vernetzen möchte.

Und jetzt (siehe oben) setze ich meinen ersten Tweet ab 😉

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4 Antworten zu #MMC13 Zeit vs. Ziele im MOOC über MOOCs

  1. Mit dem bewussten Verlassen des Twitter-Streams zeigst du ja mehr oder weniger schon dieMedienkompetenz des Filterns 😉

    Dein zweiter „Gedankenstrich“ wurde ja indem Hangout anscheinend nur für dich sehr ausführlich behandelt 😉 Hast du schon ein paar Antworten gefunden ^^ ?

    • bildungscafe schreibt:

      Hallo Thomas,

      danke für Dein Feedback!

      Ich oute mich mal 😉 , ja ich habe den Edupad benutzt und nach der Motivation gefragt…

      Die Antworten der Experten haben für mich dann auch die hohe Komplexität des Themas aufgezeigt. Herausgehört und hängengeblieben von den Aussagen der Experten sind bei mir, dass die Veranstalter sich auf jeden Fall Gedanken dazu machen müssen, wie sie die Neugierde der Partizipanten wecken können. Die angebotene Struktur, einerseits von der Zielgruppe abhängig zu machen ist, dass sie aber auch Einfluss auf die Motivation hat. Das eine höhere Teilnehmerzahl auch einen „motivationalen Drive“ hat, ein Mensch ist eher motiviert oder hält seine Motivation aufrecht, wenn er sich mit anderen verbunden fühlt. Und das die Veranstalter die Aufgabe haben, aus dem MOOC ein möglichst „erfolgreiches Unternehmen“ zu machen, das gelingt aber eben auch nur, wenn möglichst viele Teilnehmende aktiv partizipieren. Frage die mir da einfällt, können zu viele aktiv Teilnehmende (im Sinne von Information Overload und erhöhten Anstrengungen der Filterung) auch auf die Motivation des Einzelnen negativ Einfluss nehmen??

      Eigentlich möchte ich dazu noch eine Zwischenbilanz zu meinem Lernziel verfassen, aber momentan steht anderes an, ich hoffe, ich bekomme das noch hin…

      Für alle, die die Aufzeichnung des Hangouts noch nicht gesehen haben, sie ist hier zu finden:

  2. Pingback: Die "Hall of Fame" des #MMC13 ist eröffnet - #MMC13 - der Open MOOC-Maker Course 2013

  3. Su schreibt:

    Das MOOC fühlt sich für mich ein wenig wie ein schwarzes Loch an: Einmal drin, kommt man kaum wieder raus, weil es soviel Interessantes zu sehen und zu lesen gibt. So richtig blicke ich da auch noch nicht durch, aber ich habe mir jetzt schon vorgenommen, immer erst meine beiden anderen Module zu beackern, und danach erst ins MOOC zu schauen, sonst bin ich in ernsthafter Prokratinationsgefahr.
    😉

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