Modul 2 Kommunikation

Im Modul 2 „(Bildungswissenschaftliche) Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen“ (siehe Masterstudium FernUniversität in Hagen) geht es auch um Kommunikation. Also genauer um die Kommunikationsgestaltung im Online-Lernen.
Es werden Theorien und Studien darüber vorgestellt, inwiefern computervermittelte Kommunikation (cvK) anders ist als face-to-face Kommunikation. Es gibt dabei viele Einschränkungen von cvK zu beachten, die nur mit erhöhtem Aufwand aufgehoben werden können und es gibt ein paar Vorteile. Es kommt dabei immer darauf an, um welche Kommunikation es geht, also was ist das Ziel: Informationen verteilen, Aushandlungsprozesse….

Ich möchte hier mal sozusagen von der anderen Seite herangehen. Die Kommunikationsmedien in der heutigen Zeit sind ja vielfältiger und auch anders als früher. Da heute, gerade junge Menschen, so intensiv daran gewöhnt sind mit neuen Medien zu kommunizieren, stellt sich mir die Frage, inwiefern sie überhaupt noch die identifizierten Nachteile von cvK wahrnehmen… Vielleicht empfinden junge Leute (digital natives – siehe auch diesen Blogbeitrag) heute eher face-to-face Kommunikation oft als Nachteil? Bei manchen Aufgaben ist es ja auch so, dass sie zu viele Nebeninformationen liefert. Und dann heisst es ja auch, sich auf den Kommuikationspartner einstellen. Die physische Präsenz aushalten bspw. kann manchmal durchaus schon anstrengend sein…

Daher mal ein Blick in eine andere Richtung:
Was passiert wenn man Studierenden bewusst Medien (an deren täglichen Gebrauch sie gewöhnt sind) wegnimmt? In der Zeit wird über eine weltweite Studie berichtet. Ich finde ein interessanter Ansatz, wenn sich mir auch das Forschungsdesign nicht ganz erschliesst, denn es werden auch Zeitungen weggenommen, geht es also nicht nur um digitale Medien? Und andererseits werden Mobiltelefone verboten, aber das Festnetztelefon bleibt erlaubt…
Aber doch wohl ein Schritt in die Richtung, dass ganze mal aus der anderen Perspektive zu sehen. Wenn Menschen in der digitalen Welt aufwachsen, verändert sich da auch ihre Einstellung zur face-to-face Kommunikation, respektive ihre Wahrnehmung von face-to-face Kommunikation?

Vielleicht gibt es dazu ja auch schon Studien, wäre sicher mal interessant…

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