3A – Mediale Bildung und Medienkommunikation – Hausarbeit

Das Modul hat eine unglaubliche Spannbreite. Von der Alltagsästhetik, über Kommunikationsprozessen, vor allem in der computervermittelten Kommunikation, bis hin zur Kompetenz mit Social Software, wird vieles ausgebreitet. Das Gute dabei, man kann sich den Fokus seiner Hausarbeit selbst aussuchen.

Nun, naheliegend fand ich irgendwie, mich mit Potentialen von Weblogs für den Kompetenzerwerb zu beschäftigen. Obwohl ich beim Schreiben der Gliederung dann fast verzweifelt bin. Die Hausarbeit darf nur 20 Seiten haben, inklusive Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis. Meine Güte, da habe ich ganz schön geschwitzt. Fokussieren heißt das Zauberwort, gelitten hat dabei dann manchmal die Tiefe, was auch prompt ein paar Punkte Abzug gab. Da hätte ich noch genauer drauf gucken können, wie ich fokussiere. Wer sich schon einmal mit dem Begriff Kompetenz auseinandergesetzt hat, weiß allerdings wiiie schwierig das werden kann…

Angenehm ist, das man sich erst ausführlich Gedanken machen kann und dann mit den Betreuern den Beginn der Hausarbeit abspricht. Naja, so ganz viel hat mir das nicht genutzt, denn ich war viele Wochen mit dem Schreiben meiner Bachelorarbeit beschäftigt… aber normalerweise ist das schon super.

Medienkompetenz und wie sie bei Kindern und Jugendlichen entwickelt, gefördert und wie man überhaupt in Lehr/Lernsitutiationen damit umgeht, war auch ein thematischer Schwerpunkt. Die medienpädagogischen Aufgaben dazu werden ausführlich erläutert. Der Studienbrief war inhaltlich prima, aber ich hatte persönlich mit der Gliederung Probleme. Sie ist so aufgebaut, das zumindest ich, dann schlecht etwas wiedergefunden habe, weil ich immer wieder die Theorien und Konzeptionen dann in den Kapiteln suchen musste, die nach Sichtweisen zur Mediennutzung und Medienerziehung gegliedert sind. Da ist es hilfreich sich ein paar Notizen zu machen, wer, für welche Sichtweise steht. Die Erkenntnis hatte ich aber erst am Ende des Semesters…

Bei der Kompetenz mit Social Software werden auch praktische Tipps gegeben und aufgefordert doch einmal das Eine oder Andere auszuprobieren. Das fand ich überaus praktisch.

Was Medien sind und wie sie auf Menschen und Gesellschaften einwirken bzw. welche Prozesse und Auswirkungen Medien initiieren oder haben, war ein weiterer Schwerpunkt. Interessant fand ich die Überlegung, doch einmal (gedanklich) 4 Wochen ohne Internet und Mobiltelefon auszukommen. Mmh, ich habe es nicht ausprobiert…. Aber ich habe ja schon Zeiten erlebt, in denen es beides noch nicht gab und tatsächlich, es ging, auch wenn man es sich heute kaum noch vorstellen kann. Wie ich allerdings in der damaligen Zeit ein Fernstudium hätte absolvieren können, zumal im Ausland ohne eine deutsche Bibliothek in der Nähe, das sprengt durchaus mein Vorstellungsvermögen …

Wer sich schon vorab mal mit einigen Schwerpunkten auseinandersetzen mag, der könnte auch computervermittelte Kommunikation, Community of inquiry, Social Software oder oder nachspüren…

Ein Buch, das auch vom Lehrgebiet empfohlen wird, möchte ich noch für den grundsätzlichen Einstieg empfehlen:
Medienpädagogik – Ein Studienbuch zur Einführung von Süss, Lampert und Wijnen.

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