Abschlussarbeit – Themenaufbau

Thema der Arbeit: Ein Lernangebot für den Umgang mit der Wikipedia im Studium

Meine Arbeit besteht aus drei verschiedenen Teilen.

Im ersten Teil unterziehe ich Wikipedia einer Sachanalyse. Diese dient dem inhaltlichen Teil für eine am Ende der Arbeit zu erstellende Grobkonzeption. Diese ist eine wichtige Voraussetzung, aber nur der erste Schritt.

Im zweiten Teil forsche ich qualitativ, um über die Zielgruppe und den Bedarf genaueres zu erfahren. Ausserdem möchte ich auch schon etwas über mögliche Ideen zum Lernangebot erfahren. Um dies so umfassend wie möglich zu gestalten, habe ich mich entschieden, Experteninterviews durchzuführen. Die Experten sind dabei aus der Zielgruppe ausgewählt und damit nicht nur Experten sondern auch Adressaten. Die Interviews werte ich mit der Grounded Theory aus, weil so alle verschiedenen zu erforschenden Aspekte erfasst werden können, die mittels des Kodierparadigmas und des zentralen Phänomens die Erstellung einer materialen Theorie ermöglichen. Mein Ziel ist es dabei, über rein deskriptive Aussagen hinauszugehen und eine Grundlage für das Lernangebot zu erhalten.

Die in den Analysen gewonnenen Ergebnisse fließen nun in die Grobkonzeption ein. Diese verbinde ich mit einer didaktischen Analyse nach Klafki. Das von ihm entworfene Perspektivenschema ist der Ausgangspunkt für die didaktische Aufbereitung des Lernangebotes. Die Bedeutung des Themas für die Lernenden muss dabei dargestellt werden. Die Grobkonzeption enthält folgende Teile: Inhalte, Ziele, Methoden und Medien. Sie bezieht weitere Empfehlungen und theoretische Überlegungen zur Erstellung von Lernangeboten mit ein. Dabei will ich mich aber, im Einklang mit neuerer Literatur, nicht an eine Lerntheorie oder bestimmte Modelle binden, sondern Ziel ist die Lösung des identifizierten Bildungsproblems. Konkret soll eine Konzeption erstellt werden, damit ist der theoretische Rahmen zwar grundlegend, aber schlussendlich soll ein Bildungsproblem gelöst werden. Das bedeutet, man muss es schaffen die Theorie mit der Praxis zu verbinden.

Ich finde die Arbeit sehr umfangreich. Die vorgegebenen Seiten (40-50) können unmöglich, alles mir wichtig Erscheinende erfassen. Aber ich sehe das als eine Kompetenz an, die bei einer Abschlussarbeit beherrscht werden sollte. Nur das Wesentliche erfassen, zielführend zu arbeiten und entscheiden zu können, was in die Arbeit gehört und was weggelassen werden kann oder muss. Allerdings verlangt das eine intensive Auseinandersetzung mit vielfältigen in der Literatur vorfindlichen Ansätzen, Theorien, Empfehlungen, empirischen Studien usw. Denn nur nach einer intensiven Auseinandersetzung kann entschieden werden, was aufgenommen werden muss oder auch weggelassen werden kann.

Das Erstellen der Abschlussarbeit ist sehr interessant und es erscheint mir, wie ein nochmaliger Weg, durch so gut wie alle Module des Bachelors. Da trifft man einerseits „alte Bekannte“ und andererseits vertieft man immens und manches war bisher noch gar kein Thema gewesen und also auch „völliges Neuland“ wird betreten. Die Zeit sitzt mir persönlich dabei extrem in Nacken – drei Monate sind schnell vorbei. Und eigentlich möchte man in Einiges noch viel vertiefender eintauchen, aber nun, das muss für später vermerkt werden…

Gerade für den konzeptionellen Teil haben mir folgende Internetseiten geholfen, die ich hier empfehle:
http://www.e-teaching.org/
Für den Einsatz von digitalen Medien an der Hochschule, aber auch bei allgemeinen Fragen zu Lernszenarien und Didaktik wird man hier fündig.
Und
http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/biblio
Alles was von der Universität Duisburg/Essen zu bildungswissenschaftlichen Themen, insbesondere Mediendidaktik, publiziert wurde. Besonders ältere Artikel liegen auch kostenfrei als pdf vor und können abgerufen werden.

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