Abschlussarbeit, Literatur „Die Weisheit der Vielen“

Natürlich ersticke ich in Literatur, wie wohl alle, die sich in ihr Thema vertiefen und angefangen haben Bücher und Onlinequellen zu sammeln.

Ich habe ganz unorthodox angefangen und habe als erstes Buch die „Die Weisheit der Vielen“ von Surowiecki gelesen. Warum gerade dieses? Beim Thema Wikipedia fragt man sich relativ schnell, nicht nur, wie das Wissen entsteht, sondern auch, warum die Informationen in der Wikipedia in vielen Fällen auch valid sind. Wie kann es sein, dass eine Menge an Autoren soviel Wissen produziert und nicht einfach nur „Quatsch“?

Verschiedentlich wird immer wieder auf die These von Surowiecki zurückgegriffen und deshalb schon allein ist es spannend, auch einfach mal zu lesen, wie er denn seine These untermauert. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Weisheit produziert wird?
Surowiecki nennt dazu ein paar Bedingungen, die unbedingt erfüllt sein müssen, damit die Weisheit der Vielen auch zum Tragen kommt. Er nennt: Diversität, Unabhängigkeit und Dezentralisierung
Wenn also beispielsweise die Gruppe von jemanden bei ihrer Entscheidungsfindung beeinflusst wird, insbesondere wenn es mehrere sind oder jemand der Macht oder Autorität hat, klappt es nicht mehr. Da ist dann die Verbindung zum Modul 2C – Sozialpsychologie, Surowiecki nennt da auch einige Experimente als Beispiele, so „Asch und die Länge der Linien – Konformität“:

Interessant sind an dem Buch, die vielen, vielen Beispiele und der flüssige Stil, der es leicht macht, das Buch zu lesen. Schon deshalb lohnt es sich, es zu lesen. Wer allerdings davon ausgeht, dass nur Experten und Eliten Weisheit produzieren, wird das Buch wohl nicht so mögen.

Wikipedia ist dann auch durchaus ein Beispiel für diese These, auch Wikipedia funktioniert in weiten Teilen, weil Viele ihr Wissen dort einstellen und alle unabhängig voneinander agieren, sich aber doch gegenseitig kontrollieren, aber ohne zentrale Auswertung. Ob das die These bestätigt, muss wohl offen bleiben und es kommt eben immer auf die Umstände an.

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