Nach der Klausur in 2C – Sozialpsychologie

Ganz ehrlich, ich mag keine Multiple-Choice Klausuren. Man hat oft die Theorie oder die Empirie verstanden, allerdings stehen dann dort 5 Antworten, die sich manchmal nur marginal unterscheiden und das kann einem ganz schön ins Schlingern bringen.

Insgesamt denke ich, dass ich sie ganz gut gemeistert habe, aber ich hätte eben gern auch mal etwas anderes gemacht, als nur ein Kreuz… Einige, wenige Fragen fand ich zudem irgendwie nicht wirklich gelungen. Zum Beispiel war in einer danach gefragt, wie ein populärer Wissenschaftler, der ein Interventionsprogramm im schulischen Kontext geschrieben hat, hieß. Das wurde im Studienbrief nur ein einziges Mal erwähnt, war weder fett, noch mit einer Randbemerkung versehen, zudem war es dort als Beispiel angeführt. In Moodle war das auch nie wieder ein Thema. Den (er hieß Olweus) habe ich nicht gewusst und schwierig wird es vor allem, dass dann natürlich der Frust zuschlägt und auch wenn man in 2C einiges über Frustration und Aggression gelernt hat, hilft das hier auch nicht weiter (grins). Also bei solchen Fragen nicht beirren lassen, ich habe diese und zwei, drei andere dann einfach als 1,0er Bremse gesehen…

Meine Empfehlung für die Klausur ist deshalb vor allem, eng am Studienbrief lernen! Einige Fragen verlangten zudem die richtige Definition anzukreuzen, die sollte man dann schon genau kennen, sonst kommt man wieder ins Grübeln…

Es gibt in 2C viiiiele zusätzliche Möglichkeiten, die man nutzen kann und sollte, wenn man Zeit hat. Jedoch und auch das ist zu bedenken, muss man die Vorlesungen erstmal, entweder herunterladen oder man hat einen schnellen Internetanschluss. Und klar ist beim Herunterladen das, dass begrenzte Kontingent eines nicht DSL Besitzers auch schnell erreicht ist. Ich habe daher konkret ausgewählt und mir nicht alles angeschaut. Es braucht auch wirklich Zeit, eine Vorlesung geht ca. 45 Minuten. Vieles davon konnte man als Bildungswissenschaftler auch nicht recht einordnen, da sie ja auf die Psychologen zugeschnitten sind und mit dem Vorwissen der Biwis nicht wirklich verständlich ist. Hier sollte man den Mut haben wegzuhören… Ausserdem konnte man zum Semesterende noch den Vorträgen der Präsenzveranstaltungen lauschen, auch das kann man gut nutzen, wenn es Verständnisprobleme gibt. Manchmal reichen jedoch schon die Folien, die sind schnell heruntergeladen und angesehen.

Ach ja und ganz gefährlich, vieles was man liest, kommt einen sehr bekannt vor und man neigt dazu den Text zu überfliegen, aber das ist für die Klausur sehr gefährlich, deshalb mehrmals Zeit einplanen und auch wenn es eigentlich „logisch“ ist, trotzdem genau lesen.

Zum Schluss hatte ich dann das Gefühl, dass ich 70% „umsonst“ gelernt hatte, also es in der Klausur nicht gefragt wurde. So extrem hatte ich das bisher noch bei keiner Klausur empfunden. Aber natürlich lernt man ja nicht „umsonst“…

Nun allen, denen die Klausur noch bevorsteht, viel Erfolg.

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